Musikinstrumente sind bisher (2026) ein schwer zu bewältigendes Thema für
KIs, fällt es doch selbst ungeübten Mitmenschen auf, wenn das Tempo von Bewegungen und Anschlägen nicht zu dem
Gehörten passt. Umso mehr noch einem Musiker, der auf dem ersten Blick erkennt, wenn Fingersätze rein gar nicht
stimmen.
Für unser Tutorial suchten wir eine passende Pianistin und fanden diese in einem märchenhaften Fantasiewald. Für
ein erstes Image schrieben wir einen entsprechenden Prompt, den wir noch ein wenig von ChatGPT optimieren ließen.
Unser erster, von uns geschriebener Prompt:
Eine fotorealistsche Szene, in einem Fantasiewald steht ein Piano-Konzertflügel. Die Oberfläche des Flügels ist
mit einer dicken Schicht Moos bedeckt, die Beine teilweise von Renken mit grünlichen Blättern verhüllt. An ihm
sitzt eine Fee, mit welligen langen blonden Haaren, ihre Hände oder Tastatur sieht die Kamera nicht, weil das mit
den Fingersätzen und Tastenanschlägen unglaubwürdig würde.
Gekleidet ist die Fee in ein helles luftiges Gewand. Um ihr sind urwüchsige Bäume zu sehen, deren Stämme
ebenfalls teilweise vermoost und im unteren Bereich von rankenden Kletterpflanzen eingehüllt sind. Der Boden ist
ebenfalls begrünt, ein paar passende Blümchen sind zu sehen. Eventuell ein Eichhörnchen als Zuhörer an einem
Stamm oder auf dem Piano. Ein Dachs könnte sich auch noch neben einem Baum befinden. Die Atmosphäre im Wald
ist einwenig dunstig, so das einfallende Sonnenstrahlen erkennbar sind.
Den ersten Versuch unternahmen wir mit Meta A, da ohnehin mit unserem Facebook-Konto verknüpft. Da die Fee reichlich jung aussah, wollten wir diese etwas nachbessern lassen. Eine Nachbearbeitung ist mit Meta AI zwar kein Problem, doch mehr als einem halben Kopf höher wurde sie nicht, es blieb optisch ein Kind.

Für den Einstieg übers Menü den Punkt Medien wählen, für Nacharbeiten über Verlauf die bereits gefertigten Images.

Leider war bei Meta AI kein Hinweis mehr zum Animieren von Images zu finden, auch über den Menü-Punkt Vibes nicht.
Es könnte sein, dass die Oberfläche sich im Umbau befindet, war zumindest die Meinung von zwei KIs. Direkt Vibes AI
im Browser aufrufen, sollte weiterhin funktionieren.
Gesagt und getan. Vibes verwandelte den Prompt in ein vertikales Format für Reels, eine Auswahl für Formate war
nicht zu finden. Direkt in den Prompt einfügen, sollte jedoch funktionieren. Alternativ, mit Meta Ai gefertigte
Images zuerst herunterladen, diese bei Vibes AI wieder hochladen, ebenfalls. Nachteil, Clips von hochgeladenen
Bildern ließen sich nicht mit Extend verlängern.
Danach wandten wir uns Kling AI zu, den Prompt benutzen wir dabei unverändert.

Die Auswahl an Formaten lässt keine Wünsche offen und die Images von Kling AI können sich ebenfalls durchaus sehen lassen.

Erstellen wir einen ersten Clip.
Leider sind gut Unstimmigkeiten zu erkennen und die Kling AI war bemüht, diese zu mildern, in dem sie den erzeugten
Ton auf etwa minus 30 DB zu reduzierte. Die KI hat somit mitgedacht, was kaum zu hören ist, kann weniger stören. Doch
eine wirklich befriedigende Lösung ist es nicht.
Betrachten wir uns als nächtes Google Flow und legen ein neues Projekt an.

Als Nächstes können wir an Stelle des Datums einen neuen Namen für das angelegte Projekt vergeben, alternativ es bei dem Datum belassen. Was wir auf jeden Fall tun müssen, eine Auswahl treffen, was wir eigentlich möchten. Danach wie üblich den Prompt eingeben.

Nach erfolgter Auswahl, der Eingabe eines Prompts und einem Klick auf Senden, liegen die ersten Ergebnisse vor.

Eine Fee mit Flügeln war nicht unser Ziel, wurde im Prompt leider nicht ausdrücklich ausgeschlossen. Jeder hat halt seine Vorstellungen von Feen, doch das sollte sich leicht korrigieren lassen.

Für die Nachbearbeitung genügt ein kurzer Prompt, mit dem wir der KI mitteilen, was geändert, hinzugefügt oder entfernt werden soll. Im Anschluss können wir einen Clip animieren lassen.

Der fertige Clip:
Wie hat die KI von Google Flow gelöst? Es sieht beinahe so aus, als würde die Fee nur auf den schwarzen Tasten vom Piano
spielen, wodurch die Tastenanschläge kaum sichtbar werden.
Geht es noch etwas besser? Das schauen wir uns auf der zweiten Seite dieses Tutorials an.
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