Kurzvideos sind beliebt und auf unterschiedlichen Plattformen verbreitet, zu denen
TikTok Kurzvideos (TikToks), YouTube Shorts und Instagram Reels gehören. Bei Facebook sind Reels ebenfalls
nicht unbekannt. Das Format entspricht mehrheitlich dem Seitenverhältnis 9:16 für vertikale Aufzeichnungen mit einem
Smartphone mit 1080 × 1920 Pixeln. Andere Seitenverhältnisse sind z.B. bei YouTube möglich, konnten sich aber bis zum
Schreiben dieses Beitrages nicht oder noch nicht durchsetzen.
Die Länge von Shorts (Kurzvideos) beträgt mehrheitlich 15 bis 60 Sekunden, wobei die maximale Länge sich bei
den einzelnen Plattformen unterscheidet. Bis zu 3 Minuten sind z.B. bei YouTube möglich, aber nur dann, wenn es sich
um keinen Sound-Remix aus einer anderen Quelle handelt, weil sonst das Urheberrecht ins Spiel kommen würde. Mit eigenen
Songs hingegen kein Problem.
Mit der TikTok App kann die Videolänge von Kurzvideos bis zu 10 Minuten betragen, wobei die mehrheitlich empfohlenen
Längen deutlich darunter liegen. Bei Instagram und Facebook Reels verhält es sich hingegen ähnlich wie bei YouTube
Shorts, die maximale Länge für mit der App aufgenommen Videos liegt bei 3 Minuten. (Irrtümer vorbehalten.)
Zwar können auf den erwähnten Plattformen längere Videos und andere Formate hochgeladen werden, nur dann sind es keine
typischen Kurzvideos mehr. Bei TikTok ist zusätzlich mit schwarzen Balken zu rechnen, da die Plattform auf das Hochformat
eingestellt ist. Wer sich hingegen an das 9:16 Format hält, sollte auf allen Plattformen gut zurechtkommen.
Der inhaltliche Schwerpunkt von Kurzvideos liegt mehrheitlich im Bereich von Unterhaltung, nicht selten gepaart mit einer
Prise Humor oder Satire. Nebenher auf der Vermittlung von Wissen aus den verschiedensten Bereichen. Andere Creators sind
etwas mehr darum bemüht, durch das Erstellen von Kurzvideos auf längere Videos vom zugehörigen Kanal aufmerksam zu machen.
Letzteres ist eine beleibte Methode, um die eigene Reichweite zu verbessern.
Alle Kurzvideos haben eins gemeinsam, die ersten 3 Sekunden entscheiden darüber, ob ein Video weggewischt oder weiter
angesehen wird. In diesem Zeitfenster sollte ein so benannter Hook (Haken) vorhanden sein, der den Betrachter zum
Weiterschauen verleitet. Der Hook kann ein visueller sein, oder wie bei Musik, die ersten Takte oder ein Riff von einer
beliebten Melodie.
Die Länge von Kurzvideos lässt sich am einfachsten beeinflussen, doch wie sieht es mit der Wegwischrate (Swipe-Away-Rate) aus? Das YouTubes Algorithmus das Nutzverhalten von neu hochgeladenen Kurzvideos in einer anfänglichen Testphase auswertet und berücksichtigt, scheint außer Frage zu stehen. Betrachten wir uns einige Ergebnisse auf der folgenden Seite.
Signale für den Algorithmus » Die Wegwischrate «
Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Bedeutung von Shares, Kommentaren und Likes für den Algorithmus und bringen Beispiele für Durchschnittswerte für YouTube Lang- und Kurzvideos.
Signale für den Algorithmus II » Shares, Kommentare & Likes «