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Signale für den Algorithmus II

Shares, Kommentare und Likes

Kommentare und Likes sind ein Teilbereich der sozialen Interaktion, wobei davon auszugehen ist, dass diese von YouTube und anderen Social-Media-Platt­formen als Signale für den Algorithmus beachtet und ausgewertet werden.
Weiterhin wird ausgewertet, wie oft ein Video über WhatsApp Messenger ge­teilt wird. Zu wie viel Prozent lässt sich allenfalls schätzen, doch die Prioritäten sind von der Reihenfolge bekannt.
Durch Liken kann jeder Betrachter eines Videos dem Ersteller direkt bekunden, wenn ihm ein Video gut bis sehr gut gefallen hat. Mit einem Kommentar das 'Warum' mitteilen oder kritische Bemerkungen hinzufügen.

Shares sind zwar keine direkte Interaktion mit dem Ersteller eines Videos, eher eine Folge von Videos, die dem Betrachter besonders gut gefielen, oder die er für besonders bemerkens- oder wissenswert hielt. Damit liefern Shares ebenso Signale für den Algorithmus. Da diese den Plattformen wie YouTube zusätzliche Besucher bringen, stehen die Signale von geteilten Videos in der Prioritätenliste noch über den Signalen durch Kommentare und Likes.


Eine sich daraus ergebene Prioritätenliste nach Rangfolge:

  1. Swipe-Away-Rate (die Wisch- oder Wegwischrate)
  2. Shares (per WhatsApp geteilte Videos)
  3. Kommentare (aktive Interaktion)
  4. Likes (ein Lob für Inhalt und Gestaltung)

Dislikes bei Kurzvideos wurden in den letzten Monaten erfreulicherweise von YouTube abgeschafft. Ein Hauptgrund für diesen Schritt soll gewesen sein, dass Trolle versuchten, mit so benannten "Dislike-Bombings" andere Creators zu schä­digen. Ob von YouTube dabei nebenher besonders Werbekunden besser vor solchen Angriffen geschützt werden sollten, kann nur vermutet werden. Wer nicht interessiert an einem Kurzvideo ist, kann diese Option übers Drei-Punkte-Menü weiterhin wählen, je nachdem wie diese benannt ist am Handy mit "Kein Interesse" oder am Computer mit "Diesen Kanal nicht empfehlen".


Nebenbei bemerkt, unsere Kurzvideos im Bereich Musik waren, zugegeben in einem weitaus geringeren Maße, ebenfalls betroffen. Ob es sich dabei um Rache-Dislikes nach der eines Löschung Kommentar handelte, oder um Dislikes von Menschen, die kein anderes Musik-Genre hören möchten, oder keinen Gesang in einer Sprache, die nicht westlich klingt, oder um User mit einer KI-Phobie (der Sound war echt, nur die Videos animiert), Vermutungen gab es viele, nur einen Grund herauszufinden war nicht möglich. Somit das genaue Gegenteil einer Interaktion, aus der Rückschlüsse gezogen werden könnten.


Betrachten wir uns eine Tabelle mit den durchschnittlichen Werten im Bereich von Kommentaren und Likes. Um es zu erwähnen, diese Übersicht wurde eben-falls mit KI erstellt, weil die benötigte Zeit für eine Recherche damit auf ein Minimum sinkt.

Kommentare und Likes

Wie lässt sich nun was verbessern?

Für mehr Likes sind die Tipps relativ leicht umsetzbar. Viel Wert auf die Gestal­tung und Qualität des Inhalts legen, einschließlich der sorgfältigen Auswahl eines Vorschaubildes. Bei Kurzvideos lässt sich dieses am Handy auswählen, für Videos im Querformat lässt sich dieses mit jedem Bildbearbeitungs­pro­gramm beschriften. Wichtig ist, ein Titel sollte halten, was er über Inhalt verspricht, gleichzeitig nicht zu klein sein, und Betrachter ansprechen.
Der eigentliche Inhalt sollte klar strukturiert gehalten werden, die Einleitung kurz und präzise. Der weitere Verlauf dem thematischen Faden folgen, ohne dabei abzuschweifen, und am Ende den Besuchern das Versprochene präsen­tie­ren.
Bei Shorts kommt der häufige erwähnte Hook in den ersten 3 Sekunden hinzu. Bei Musik ist es einfach, die Schleife so kurz wie möglich halten, jedoch mit einer Erkennung in den ersten Sekunden bei bekannten Titeln. Nicht unüber­legt vorgehen, wenn es sich um neue Titel handelt.

Für mehr Shares (geteilte Videos) wird es schwieriger, weil kein direkter Ein­fluss besteht, insofern keine große Fangemeinde existiert. Allein genügend Abon­nenten reichen dafür zumindest anfänglich nicht hin. Das private Umfeld mit Verwandten und Bekannten könnte ebenfalls einer Sackgasse gleichen, wenn die Interessen sich nicht decken.
Gruppen, in denen Inhalte geteilt werden, gibt es zwar bei Facebook, jedoch nicht bei YouTube, und YouTube-Videos werden bei Facebook nicht abgespielt. Plattformen, wie X oder Reddit, erscheinen die bessere Wahl zu sein, um unter­schiedliche Formate vorzustellen und zu teilen. Ohne eigenes Engagement und zeitlichen Aufwand wird es nicht gehen.

Für mehr Kommentare wird es nicht einfacher. Eine der häufigsten Emp­feh­lungen geht davon aus, dass sich Besucher durch einen eigenen Kommentar nach dem Upload mehr angesprochen fühlen und ermuntert werden, darauf zu reagieren. Dieser sollte oben angepinnt werden und aus einer Frage bestehen. Bisher haben wir diese Strategie bisher selbst erst einmal genutzt, was noch zu wenig ist, um eine Resonanz auswerten zu können.
Selbst Kommentare schreiben, ja, doch bei Videos von anderen Kanälen. Nie kri­tisierend beginnen, eher lobend. Es ist damit zu rechen, dass die Betreiber vor allen von kleineren Kanäle nachschauen, mit wem sie es denn zu tun haben und ebenfalls positiv reagieren.

Alle Tipps sind nicht der Weisheits letzter Schluss, gegebenenfalls ergänzen wir diese Seite zu einen späteren Zeitpunkt.

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