MovieSzenen und Tutorials
Übersicht Musik

Musik
Einstieg & Grundlagen ↓

Bisherige
Piano-Versionen ↓

 

The Fairy Dance von Nathaniel Gow

Eine Piano Version mit Noten

Ein traditioneller Folksong aus Schottland stammend und für den Jagdball Fife Hunt im Jahr 1802 von Nathaniel Gow geschrieben und unter dem Titel "Largo’s Fairy Dance" im Jahre 1809 veröffentlicht. Der Name Fife Hunt bezieht sich dabei auf die Gemeinde Largo in der schottischen Grafschaft Fife, in der ein jährlicher Hunt Ball nach einer berittenen Fuchsjagd stattfand, wobei sich der Begriff Hunt wiederum von der englischen Bezeichnung für Jäger (Hunter) ab­leiten lässt. Mehr unter Ursprünge.


Übersicht › Fairy Dance:


Piano Version

Unsere Piano Version. Die Begleitung haben wir zwar so einfach wie möglich gehalten, aber ein wenig Erfahrung sollte ein absoluter Anfänger vielleicht dennoch mitbringen. Zumindest könnte es von Vorteil sein. Ruhig gespielte Songs sind für den Anfang bestimmt die bessere Wahl, gegenüber einem schnel­len schottischen Reel.

Ursprünge: Veröffentlichung, Titel, Tanz und mehr ...

Nathaniel Gow (1763 – 1831) war ein vielseitiger und bekannter schottischer Musiker sowie Komponist, und Sohn eines der berühmtesten schottischen Fiddlers Niel Gow (1727 - 1807). Bekannt ist, dass Gow eine mehrseitige Suite mit dem Titel "Largo’s Fairy Dance" im Jahre 1809 drucken ließ.
Doch dann wird es etwas unübersichtlich, denn ob eines der beiden Werke ebenfalls mit Largo’s Fairy Dance betitelt wurde, kann ohne weitere Recherche zumindest angezweifelt werden. Nach einer Quelle könnte es auch sein, dass die Melodie eines langsameren Marsches in der Suite den Titel "The Fairies Advancing" trug, "The Fairy Dance" aber bereits damals unter diesen Namen bekannt wurde.[1] Wie es auch immer gewesen sein mag, spätestens 1853 wurde die Melodie unter dem heute geläufigeren Namen im Hamilton's Universal Tune-Book veröffentlicht.[2]

Die Suite wurde Foolcap Papier gedruckt, einem in jenen Jahren gebräuchliches Papierformat, ähnlich wie es DIN A4 Formate heute sind. Auch das führte anfänglich zu einer fehlerhaften Interpretation. Davon gab es anfänglich wohl Papiere, die als die als Wasserzeichen eine Narrenkappe (fool's cap) enthielten. Jedenfalls lieferte eine erste Übersetzung dann als Ergebnis, das die Suite auf einem Narrenblatt veröffentlicht wurde. Doch gänzlich auszuschließen, dass es im Volksmund nicht gelegentlich so betitelt wurde, ist es möglicherweise auch nicht.

Hinweise zum Tanz: Wer heute an einen schnell getanzten schottischen oder irischen Reel denkt, dürfte falsch liegen. Die adlige Gesellschaft, die sich einst zu einem geselligen Ball traf, war keine Gesellschaft von jüngeren Spitzensportlern. Es ging mehr um sehen und gesehen werden. Tänze und deren Tempo dürften mit großer Wahrscheinlichkeit nicht übermäßig viel von den Herren und noch weniger von den Damen abverlangt haben, so dass auch ältere Semester bequem mithalten konnten. Einen Überblick über die Choreografie plus einem Video von einer Tanzstunde ist unter [3] zu finden. Gut möglich, dass vor gut zweihundert Jahren noch etwas langsamer getanzt wurde.

Noten für Piano, Vorschau und Download

Vorschau erste Seite, die zweite Seite bietet keine Überraschungen.

Notenblatt 01
   

Das Herunterladen sollte keine Probleme bereiten, doch ob die PDF dabei im Browser angezeigt wird oder nicht, dabei verhielt sich in unseren Tests der Edge anders als der Firefox.

Vertonung mit VST-Instrumenten

Eine Vertonung mit virtuellen Instrumenten sollte keine größeren Probleme bereiten, so lange kein Wert auf traditionelle Fiddles gelegt wird. Auf Letzteres gehen wir hier nicht ein, da es gute Folk-Fiddles nur für 'Full Kontakt' gibt und diese dann noch ein größeres Maß an Erfahrung und Können voraussetzen.

 
Fußnoten

  1. MIDI Datei und Kurzbeschreibung
  2. National Library of Scotland, Hamilton's universal tune-book, S. 91
  3. Beschreibung mit Skizze und Video einer Tanzstunde "The Fife Hunter"
 
Übersicht

Musik
Einstieg & Grundlagen ↓

Bisherige
Piano-Versionen ↓


Copyright © Verlag Horst Müller - Stendal -
2006 - Alle Rechte vorbehalten


Impressum
| Datenschutz
| Nutzungsbedingungen